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04.09.2011 Langdistanz in Köln

Mittwoch, 14. September 2011, 21:08 Uhr

Haller Triathleten bei den Deutschen Meisterschaften  

Vor allem Durchhaltevermögen war bei den deutschen Langdistanz_KoelnMeisterschaften der Triathlon-Langdistanz in Köln gefragt. Die Erlebnisse, die sich auf der Strecke von 3,8 km schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2 km laufen für drei Athleten der Tricon Schwäbisch Hall abspielten, waren eine Mischung aus vielen Überraschungen, Emotionen, Freude und Enttäuschung.

Der Start der Langstrecke erfolgte bereits um 7:00 Uhr auf der Regattastrecke des Frühlinger Sees in Köln. Schon nach weniger als 57 bzw. 58 min. verließen Fabian Bruchmann und Daniel Ullrich das Wasser. Marco Möller folgte nach 71 min. Die Radstrecke über 3 Runden war geprägt von langen flachen Geraden, gelegentlich mit Gegenwind. Steigungen gab es keine zu bewältigen. Wichtig für die Athleten war es, sich gut zu verpflegen und Energie für den abschließenden Marathon zuzuführen.

Fabian Bruchmann bewältigte die Radstrecke mit einem Stundenmittel von über 36km/h in 4 Std. 58 min. gefolgt von Daniel Ullrich (5 Std. 14 min.) und Marco Möller (5 Std. 33 min.). Auf den 180 km ereigneten sich manche Missgeschicke. Bereits nach ca. 30 km verlor Bruchmann durch ein heftiges Schlagloch sein gesamtes Pannenwerkzeug, bemerkte dies aber zu spät um es wieder einzusammeln. Eine Reifenpanne hätte dann das sichere Rennende bedeutet. Möller wurde von einer Biene gestochen die sich in seinen Helm verirrt hatte. Er konnte den Wettkampf aber ohne große Probleme weiterführen.

Der Marathon stellt für jeden Triathleten die wohl härteste Herausforderung der drei Disziplinen dar. Der Körper ist bereits stark ermüdet, die Muskulatur verkrampft, der Magen rebelliert. Jeder der Haller Athleten hatte auf den drei Runden von 14 km mit Marco_Koelnsich selbst zu kämpfen. In der Kölner Stadt herrschte schwüles Klima, jede Verpflegungsstelle wurde genutzt um zu trinken oder nur eine kleine Wasserdusche als Erfrischung zu bekommen.

Die letzten 10 km waren  für jeden Athleten eine extreme Herausforderung. Fabian Bruchmann kämpfte bis zum Ende um Sekunden. Der Zweitplatzierte des diesjährigen Waldenburger Triathlons erreichte das Ziel nur 48 sek. unter der „magischen“ 10 Stundenmarke in 9:59:12 Std. (Platz 51, Altersklasse 12.) Für seine Premiere auf der Iron-Distanz ein perfektes Ergebnis.

Mit den 42,2 km kam Marco Möller sehr gut zurecht. Der erfahrene Läufer finishte in der Kölner Innenstadt mit einer Gesamtzeit von 10:50:10 Std. (Platz 129, Altersklasse 24.). Fast 20 min. schneller als noch vor 6 Wochen beim Ironman in Frankfurt. Daniel Ullrich hatte sich von „Cologne 226“ mehr erhofft. Der Marathon bewältigte er unter seinen Möglichkeiten und kam nach 11:27:16 Std. (Platz 185, Altersklasse 35.) ins Ziel.


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