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Der Highlander-Radmarathon

Montag, 21. August 2017, 21:01 Uhr

VorarlbergBevor es für mich (Timm) zum Fuschlseecrossing geht, startete ich am vergangenen Wochenende, dem 13.08., quasi als Novize bei meinem ersten Rennradmarathon im Rahmen des Highlander Radmarathon auf der „kleinen“ Strecke: Rund um den Vorarlberg(146km mit 2400hm) in Hohenems im Vorarlberg. Bislang fuhr ich nur Rad im Rahmen von Triathlonveranstaltungen und da war Windschattenverbot. Dementsprechend reihte ich mich in der Startaufstellung hinten ein. Auch, weil ich keinen sonderlichen Anspruch oder ein spezifisches Training absolviert hatte. Ich vertraute auf die zurückliegenden Teilnahmen des Transvorarlbergtriathlons und Touren in Südtirol.

Um 6:00Uhr erfolgte der Start und es ging erst ca 8km flach und mit hohem, unruhigen Tempo im Rheintal entlang. Ab dann ging es den ersten Anstieg zum „Bödele“ hoch. Darauf folgte eine rasante Abfahrt, ehe es zum Kernstück kam: Dem Anstieg zum Hochtannberg- und Flexenpass. Oben angekommen fühlte ich mich immer noch gut und war gespannt was die 2te Hälfte des Rennens für Überraschungen zu bieten hat. Immerhin wurde der Himmel zunehmend blauer. Insgesamt war das Wetter ideal. Trockener und nicht zu kalter Start. Bis zum Flexenpass bewölkter Himmel und ab dann langsam Sonnenschein bei der Abfahrt Richtung Bludenzmit neutralisiertem Abschnitt. Hierbei mischten sich die Gruppen und Konzentration war gefragt, um Tempoverschärfungen mitgehen zu können, dass man nicht aus der Gruppe flog.

In Ludesch teilte sich dann der Marathon. Geradeaus ging es für die Tour „Rund um den Vorarlberg“, rechts ab, für die Highlandervariantemit 187km und 4040hm, was mir zu heftig war.

Nun verschleppte die Gruppe das Tempo nach meinem Geschmack und ich sammelte dadurch Erfahrung in der Führungsarbeit. Schnell fanden sich drei bis vier Gleichgesinnte und wir konnten so das Tempo steigern und die Gruppe zerreißen. Es gab noch kleinere giftige Anstiege, die ich aber in der Euphorie nicht sonderlich in den Beinen mehr spürte. So konnte ich mit der kleinen Gruppe nach 5:21:11,42 das Ziel queren. Dies entspricht einem 134ten Platz von 416 Teilnehmern.


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