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Triathlon Konstanz (31.08.2014)

Sonntag, 28. September 2014, 19:05 Uhr

Triathlon Konstanz

Am 31. August war es wieder soweit. Der Konstanzer Triathlon stand an. Wie im Jahr zuvor wurde die Strecke von Schwäbisch Hall nach Konstanz natürlich mit dem Rad absolviert. Marcel Belz und Philipp Schroth stiegen am Donnerstag in den Sattel, übernachteten in Ulm und fuhren am Freitag nach Konstanz weiter. Der Samstag wurde als Ruhetag mit Beachvolleyballspielen am „Hörnle“ verbracht.
Sonntags waren zunächst die Starterinnen und Starter der zweiten Bundesliga an der Reihe. Anschließend ging es für Schroth an den Start. Die Schwimmstrecke von 325m war mit Landgang zweimal zu absolvieren. Fast alle Starter benutzen einen Neoprenanzug –außer Schroth. Der hatte nicht mehr in den Radrucksack gepasst. Er kam nur als 10ter mit einer Minute Rückstand aus dem Wasser. Durch das für ihn optimale nass-kalte Wetter konnte er auf den Rad seine ganze Leistung auf die Straße bringen. Gefahren wurden 16 Runden a 1,25 km. Das hieß 625m voll beschleunigen, abbremsen, wenden und von neuem beschleunigen. Nach 8 Runden überholte er die Spitze. Mit 120 Teilnehmer war es ein Leichtes sich unerlaubter weise im Windschatten des anderen aufzuhalten. Deshalb konnte er seinen Vorsprung auf den Rad nicht weiter ausbauen. Die anschließende Laufstrecke war viermal zu durchlaufen. Ab der Mitte der 5km langen Strecke musste Schroth aufgrund des hohen Tempos (und der Erholung anderer durch das Windschattenfahren) nur einen Teilnehmer ziehen lassen. Am Ende gelang es ihm auf den Gesamt ersten bis auf 10 Sekunden wieder aufzulaufen.
Alles in allem ein super Wettkampf, vor allem das Radeln und nach den Patzern in Heilbronn und Waldenburg diesjährige Leistungsspitze von Schroth.

Nach der Sprintdistanz starteten die Supersprinter. Hier absolvierte Belz die 300m mit einer top Schwimmleistung als 3ter. Nach 10km und ebenfalls mit der 3ten Radzeit auf nassem Untergrund konnte er als erstes in die Laufschuhe wechseln. Als erster am Wendepunkt nahe des Ziels hatte er das Pech, die nicht ganz übersichtliche Wendemarke zu übersehen und lief einige Zeit falsch. Dennoch absolvierte er die 2,5+ km in einer super Zeit und kam als Gesamt Zweiter ins Ziel. Insgesamt auch für ihn ein Wettkampf, der Laune macht und den es nächstes Jahr zu perfektionieren gilt!

Am nächsten Tag fuhren die beiden mit Gepäck über die Alpen. Insgesamt absolvierten sie in 5 Tagen 850km und 12.000 hm. Leider konnten sie ihr Ziel, die 7 höchsten befahrbaren Alpenpässe zu überqueren und bis nach Nizza ans Mittelmehr zu gelangen, nicht realisieren. Das regnerische und kalte Wetter brachte sie zur Heimfahrt mit dem Zug auf halber Strecke.


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